Dr. Michael Meister, Mdb

Dr. Michael Meister

Dr. Michael Meister

Herr Dr. Michael Meister übernimmt die Schirmherrenschaft für die Maker Faire Bergstraße. Als Bensheimer Bürger ist Herr Meister der Region verbunden. Seit 1994 ist er Mitglied des deutschen Bundestages und 2013 wurde er zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen ernannt.

Grußwort des Schirmherren

Sehr geehrte Maker, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

ich begrüße Sie ganz herzlich zum Maker Faire Bergstraße Festival als Schirmherr dieser großartigen Veranstaltung für alle Altersgruppen.

Gerne habe ich die Schirmherrschaft zur der bedeutsamen Veranstaltung Maker Faire im Kreis Bergstraße übernommen. Warum: Maker Faire hat Zukunft! Maker Faire spricht junge Menschen, Familien, Schulklassen, Vereine, Unternehmen, aber auch Politik an.

Auch in Deutschland nimmt das Interesse an Maker Faire von Jahr zu Jahr zu. Deutschlandweit finden in diesem Jahr sieben Maker Faire-Festivals statt, hauptsächlich in großen Städten wie Berlin, Hannover, Kiel, Chemnitz, Wolfsburg und Friedrichshafen.

Nun gehört auch Bensheim im Kreis Bergstraße zu den Top sieben Anbietern der Maker Media Bewegung 2017 dazu. Mit großem Engagement hat die Karl Kübel Schule das möglich gemacht. Als Schirmherr der Veranstaltung „Maker Faire Bergstraße“ bedanke ich mich bei dem Organisationsteam auf das Allerherzlichste dafür, dass Sie mit großer Begeisterung und mit einem hohen Einsatz diese Innovation an die Karl Kübel Schule als Veranstaltungsort geholt haben.

Es kann einen schon etwas stolz machen, wenn man auf die Seite der Maker Faire 2017 klickt und von sieben Button eins davon „Kreis Bergstraße“ ist.

Im letzten Jahr haben bis zu 120 Aussteller und bis zu teilweise 17.000 Teilnehmern an den Maker-Festivals teilgenommen. Der große Zulauf zeigt, dass sich viele junge Menschen, aber auch Erwachsene und Firmen von der neuen innovativen, kreativen Idee des Makerns angesprochen fühlen.

Die Festivals bieten Makern eine ideale Plattform, ihre kreativen Ideen und Projekte einem großen Teilnehmerkreis zu präsentieren, Firmen auf sich aufmerksam zu machen und Tüftler-Freunde zu finden.

Die Möglichkeit, sich über den neuen Trend „Maker Faire“ informieren zu können, nimmt mit den quantitativen und qualitativen Angeboten der letzten Jahre zu. Über Workshops, Mitmachstationen, Vorträge, Diskussionsrunden und Maker-Festivals oder Mini-Marker-Faires haben alle Interessierten einen schnellen und vielfältigen Zugang zu diesem Bereich, was die zunehmende Dynamik von privaten Technikbegeisterten und professionellen Makern zeigt.

Die Makerbewegung spricht insbesondere kreative Köpfe und Talente an, die sich für die Bereiche Naturwissenschaft und Technik begeistern. Diese Talente – möglicherweise auch die Zukunft neuer Fachkräfte – findet man im privaten Bereich, bei Betriebe und Vereinen, aber auch bei Schulkassen. Makern kann jeder, es schließt keinen aus, der gerne etwas selber baut, sich ausprobiert oder innovativ sein möchte. Über die unkonventionelle Herangehensweise der Tüftler sind zahlreiche Projekte entstanden, mit denen viele Bürger bereits in Berührung gekommen sind. Kleine laufende Roboter, die Ihnen bei Messen begegnen oder auch in anderen Bereichen. Eine Stadt aus Legosteinen, die nachgebaut wurde, oder eine selbstgebaute digitale Uhr.

Und das ist einfach großartig, denn über diesen so einfachen und praktischen Weg, können jungen Menschen ihre eigenen Stärken und Begabungen kennenlernen. Auf Maker Faire Veranstaltungen ergaben sich sogar Kontakte zwischen jungen Talenten und Firmen, woraus am Ende ein Arbeitsvertrag oder ein Praktikum entstanden ist.

Markern kann aber auch im Kleinen stattfinden, nämlich da, wo man es zunächst nicht erwartet.

Ein Mensch mit Behinderung wollte gerne sein Handy an seinem E-Rollstuhl aufladen. Die vorhandenen Sicherheitsbestimmungen lassen das jedoch nicht zu, weil der Akku nicht direkt mit einem USB-Ladekabel am elektrobetriebenen Rollstuhl verbunden werden darf. Eine Lösung musste her. Jetzt kommt das Makern ins Spiel. E-Rollstühle verfügen indessen über Zigarettenanzünder, für diesen Anzünder hat er sich einen Adapter gebastelt, dass Problem war behoben.

Die Bundesregierung unterstützt die Maker-Szene seit 2012 in unterschiedlicher Form. Mit der von der Bundesregierung ins Leben gerufene Initiative Make-Light sind zahlreiche Projekte im Wissenschaftszweig mit dem Schwerpunkt Physik entstanden. Make Light ist die Higtech „Do-it-Yourself-Initiative“ des Bundesforschungsministeriums unter der Bundesministerin Dr. Johanna Wanka (CDU), die mit diesem Ansatz die Maker-Szene unterstützt und immer breiter bekannt macht.

Mit der Ausstellung Light Care wurde dann auch gezielt der Alltag von Menschen mit Behinderung in den Fokus gesetzt. Es freut mich besonders, dass ganz viele Maker eine Vielzahl von Ideen und Projekten für diesen Themenbereich vorgestellt haben. Dies mündete dann in einem dritten Projekt der Bundesministerin Dr. Johanna Wanka.

Auch diesen Impuls heraus entstand Light Care, um gemeinsam mit Menschen mit Behinderung Innovationen zu entwickeln. In den nächsten Jahren sollen zehn Forschungs-und Entwicklungsprojekte mit jeweils 10.000 Euro für genau diese Initiative gefördert werden.

Neben der Informationsplattform und den Mitmachstationen bietet die Veranstaltung auch einen angenehmen Rahmen, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Sie bringt Menschen und Projekte genauso zusammen wie Firmen und Maker. Und mit ihrem bunten Rahmenprogramm, sorgt die Maker Faire Bergstraße überdies für Unterhaltung.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle Herrn Wieland, Herrn Heinrich und Herrn Fischer sowie der Karl Kübel Schule ganz herzlich danken, die die Initiative ergriffen haben, auch im Kreis Bergstraße eine Plattform für Maker zu geben und die Veranstaltung minutiös vorbereitet haben. Ferner möchte ich an dieser Stelle allen danken, die die wunderbare Veranstaltung vorbereitet haben. Mein Dank gilt zudem allen Ausstellern, die keinen Aufwand gescheut haben, um sich heute bestens zu präsentieren, und den großen und kleinen Tüftlern, die sich rege beteiligen.